Evangelische Kirchengemeinde Bauschheim

Die Beerdigung

 

Die evangelische Kirche hält Worte, Bilder und Lieder bereit, die über die Jahrhunderte immer wieder Menschen getröstet haben und ihnen bis heute im Angesicht des Todes Hoffnung und Zuversicht spenden.
Sie erinnern daran, dass der Macht des Todes die Kraft des christlichen Glaubens entgegensteht.
Sie geben Kraft, um Abschied zu nehmen.
Sie helfen, die Zeit der Trauer zu überstehen.

Wenn ein Mensch stirbt, ist es tröstlich zu erfahren, dass sich dieses Leben nun erfüllt hat.
Der/Die Verstorbene kehrt zurück zu Gott, der alles Leben erschaffen hat.
Entsprechend wird in der kirchlichen Trauerfeier der verstorbene Mensch in Gottes Hand übergeben.
Ängste und Sorgen um ihn können abgestreift werden, denn wir können darauf vertrauen: Bei Gott sind die Verstorbenen gut aufgehoben.

Die Pfarrerin bietet Begleitung beim Abschiednehmen an und bereitet die Trauerfeier und die Bestattung zusammen mit den Angehörigen vor.

Auch die übrige Gemeinde nimmt Anteil am Tod eines Gemeindegliedes und seiner Angehörigen:

* Das Sterbegeläut, das am ersten Werktag nach der Todesmeldung morgens um 8:30 Uhr ertönt, zeigt den Tod an.

* Das Geläut vor der Trauerfeier lädt zum Gottesdienst in der Friedhofshalle ein - es ertönt 30 Minuten vor Beginn
   und noch einmal 10 Minuten vor Anfang der Trauerfeier vom Dachreiter der evangelischen Kirche.

* Die Fürbitte im Sonntagsgottesdienst bringt das Gedenken an den Verstorbenen noch einmal vor Gott und trägt
   den Ruf um  Beistand für seine Angehörigen vor ihn.

* Am Ewigkeitssonntag wird aller Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres noch einmal fürbittend gedacht. 
   Die nächsten Angehörigen werden zu diesem Gottesdienst schrifltich eingeladen.

 
 
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