Evangelische Kirchengemeinde Bauschheim

Gemeindeausflug am 19.2.2017


Unser Gemeindeausflug begann mit dem Gottesdienst um 09:30 Uhr am 19.2.2017. Unsere Pfarrerin Frau Ellen Schneider-Oelkers begrüßte uns mit den Worten: …erst die ‚Arbeit‘ dann das Vergnügen. Und es wurde ein Vergnügen.


Die Gemeindegruppe, die diesen Gemeindeausflug mit unternahm, begab sich dann per pedes apostolorum ins Nachbardorf Ginsheim, um mit dem Bus nach Mainz zu fahren. Wir mussten über Feld und Flur, durch Wind mit Sonnenschein versüßt und kamen dann nach etwa einer halben Stunde gemütlichen Gehens an der Bushaltestelle der Linie 60 in Ginsheim an. Der Bus war fest in evangelisch Bauschheimer Hand, und es war eine lustige Fahrt über den Rhein in das katholisch geprägte Mainz. Nun durften wir uns erstmal stärken bei einem köstlichen Mahl mit frischgezapftem Bier im Brauhaus Eisgrub.


Aber nun …… Tja nun ging‘s los. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten und eigentlich auch alle leicht müde waren, denn nach gutem Essen soll man ja bekanntlich ruhen, ‚mussten‘ wir uns wieder per pedes in die Altstadt von Mainz begeben. Denn das eigentliche Vorhaben dieses Ausflugs bestand ja darin eine Führung in der St. Johanniskirche, dem ‚ersten‘ Dom, mitzumachen.


Da wir eine recht große Gruppe Gemeindeglieder waren, teilten wir uns in zwei kleinere, sodass eine dieser Gruppen erstmal den ‚neuen‘ Dom betreten und mit unserer Pfarrerin Frau E. Schneider-Oelkers eine kleine Privatführung mitmachen konnte. Diese war sehr interessant, zumal wir auch einiges Neues erfuhren. Danach ging‘s dann zur St. Johanniskirche. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, ‚lustwandelten‘ wir vom Dom Richtung Oper. Und dort fand ein Schauspiel der besonderen Art statt. Es war Karnevalszeit und so liefen uns so manche skurrile Gestalten über den Weg, Teufel, Hexen, Seeräuber und viele mehr. Aber an der Oper hatten die beiden Prinzengarden Aufstellung genommen, Beide? .... ja beide, denn es waren die Mainzer und die Kölner. Und diese beiden defilierten nun an uns vorbei. Ich, als Wahlkölnerin, konnte mich natürlich nicht zurück halten: Kölle Alaaf, und ich wurde nicht gemaßregelt, denn in Mainz ruft man eigentlich: Helau.


Nun ging’s dann aber endlich zu unserem eigentlichen Ziel die St. Johanniskirche. Eine kleine eigentlich unscheinbare Kirche,

die am Bischofsplatz 10 steht. Die Johanniskirche ist die älteste Kirche in Mainz, nach dem Trierer Dom die zweitälteste erhaltene Bischofskirche auf deutschem Boden und einziger erhaltener Dombau aus merowingischer, spätkarolingischer und frühottonischer Zeit in Deutschland. Es war ein Erlebnis dort eine Führung mitmachen zu dürfen, und wir waren alle sehr beeindruckt. Zumal wir einen Führer hatten, der offensichtlich verliebt in ‚seine‘ kleine Kirche war. Seine Augen leuchteten und er schwelgte in seinen Ausführungen. Es war eine Freude diesen hochinteressanten Ausführungen zuhören zu dürfen.


Nun nachdem wir in Sachen Kultur einiges Hochinteressantes erfahren hatten, mussten wir ja auch wieder zurück ins heimische kleine Dorf auf die andere Seite des Rheins. Also auf zum Bus, der auch relativ schnell kam. Angekommen an der Endhaltestelle der Buslinie 60 in Ginsheim, ging’s dann wieder, natürlich, per pedes apostolorum zurück nach Bauschheim.

Es hat allen Beteiligten sehr gut gefallen, wir haben viel Neues dazu gelernt in Sachen Kultur, Altes und Neues!!!!! Vielen Dank an unsere Pfarrerin Frau E. Schneider-Oelkers, die das alles organisiert hat.

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