Evangelische Kirchengemeinde Bauschheim

Wir freuen uns über alle, die Gottesdienst mit uns feiern wollen!
Anmeldungen sind nicht mehr nötig!
Das Tragen von Masken im Gottesdienst ist nicht mehr verpflichtend, der Kirchenvorstand bittet aber darum, dies zumindest während des Singens zu tun.

 

Gottesdienste im Oktober

Sonntag, 2.Oktober 2022 - 9.30 Uhr
Gottesdienst zum Erntedankfest (in der Ev. Kirche!)
Pfarrern Ellen Schneider-Oelkers und Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Bauschheim

 

Sonntag, 09.Oktober 2022 - 9.30 Uhr
Gottesdienst
Prädikant Fritz Radlinger

 

Sonntag, 16.Oktober 2022 - 9.30 Uhr
Gottesdienst mit Taufen
Pfarrerin Ellen Schneider-Oelkers 

 

Sonntag, 23.Oktober 2022 - 9.30 Uhr
Gottesdienst
Vikarin Josephine Haas

 

Sonntag, 30.Oktober 2022 - 17.00 Uhr
Mainspitzweiter Gottesdienst
in der Ev. Kirche Bischofsheim (Darmstädter Straße)
Pfarrerin Julia Christensen

 

Montag, 30.Oktober 2022 - 19.00 Uhr
Mainspitzweiter Gottesdienst am Reformationstag

in der Ev. Kirche Gustavsburg (Darmstädter Landstraße)
Pfarrer Marcus Bahnsen

 

 

„Alle gute Gabe kommt her von Gott,
dem Herrn…“

 

Gottesdienst zum

Erntedankfest 2022

 

Musik

 

Einführung/Begrüßung
Liebe Gemeinde,
wir feiern Erntedankfest - und Grund zum Danken, den haben wir wirklich:
Auch wenn das Frühjahr trocken und der Sommer sehr heiß war - auf den Feldern und in den Gärten ist etwas gewachsen…trotz aller Befürchtungen und entgegen mancher Erwartungen…
Und dass wir hier in Bauschheim am vergangenen Wochenende an einer Katastrophe vorbeigekommen sind, auch das soll nicht vergessen werden…

Votum

Also lasst uns Gott danken - lasst uns gemeinsam Gottesdienst feiern im Namen des dreieinigen Gottes:

Im Namen des Vaters, der Quelle unseres Lebens,

im Namen des Sohnes, des Grundes unserer Hoffnung,

im Namen des Heiligen Geistes, der Kraft Gottes, die uns trägt und bewegt.

Gemeinde: Amen.

 

Lied: Wir pflügen und wir streuen (EG 508,1-4)

 

104. Psalm (EG 743)

Gemeinde: Ehr’ sei dem Vater…

 

Musik 

 

 

OGV: Das Erntejahr (M. Ullmann)

 

Lied: Wenn ich, o Schöpfer
         (EG 506,1-4)

 

 

Sündenbekenntnis

Gütiger Gott,

so viele gute Gaben schenkst du uns jedes Jahr - und über viele Jahre haben wir das als selbstverständlich hingenommen - es war ja immer genug da und viel mehr als genug…
Jetzt aber wächst auch in vielen von uns die Erkenntnis, dass diese Fülle alles andere als selbstverständlich ist… und die Angst vor Engpässen und Notlagen greift auch in unserem Land um sich…

Gütiger Gott,

gib, dass wir wertschätzen, was wir haben und genießen!

Hilf uns zu teilen mit denen, die wenig, zu wenig haben!

Gemeinsam rufen wir zu Dir:

Gemeinde: Herr, erbarme Dich…

 

Gnadenzuspruch

Gott spricht:
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht!

Lobsinget Gott, erhebet seien Namen!

Alle:
Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried‘, den Menschen ein Wohlgefallen.

 

 

Gruß

Der Herr sei mit Euch!

 

Schriftlesung

Selig sind, die Gottes Wort hören, im Herzen bewahren und es in die Tat umsetzen!
Gemeinde: Halleluja…

 

Glaubensbekenntnis

 

 

Lied: Gott gab uns Atem
         (EG 432)

 

Predigt

 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott,
der da ist, der da war und der da sein wird.

Predigttext: 5.Mose 8,7-18

Gott, schenke uns dein Wort, das Herz und Verstand berühren will.
Amen!

Liebe Gemeinde,

seit 2 Monaten können sie wieder ausfahren:
Aus drei Hafenanlagen in Odessa, Tschornomorsk und Juschnyj am Schwarzen Meer.
Schiffe mit Getreide, Mais und anderen Produkten an Bord - Produkten, die bis vor Kurzem für Cent-Beträge im Supermarkt zu kaufen waren und inzwischen teuer bezahlt werden müssen:
Getreide ist derzeit mehr als 17 % teurer als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr.
Das Mehl, das daraus gemahlen wird, kostet mehr als 34% mehr.
Und der Preis für Sonnenblumenöl ist um sage und schreibe 81% gestiegen.
Kein Wunder, dass die Rüsselsheimer Tafel inzwischen um Spenden von diesen Grundnahrungsmitteln bittet…

Die Zahl der Menschen, die unter Hunger leiden, fällt nicht, sie steigt - mal wieder, immer wieder.
Ganz gleich, wie sehr die technische Entwicklung auf der Welt fortschreitet…

Angesichts dieser Situation dann diese Worte - heute, am Erntedankfest:
„Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land,
ein Land, darin Bäche und Quellen sind und Wasser in der Tiefe, die aus den Bergen und in den Auen fließen, 
ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen
ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, 
ein Land, wo du Brot genug zu essen has
wo dir nichts mangelt,
ein Land, in dessen Steinen Eisen ist,
wo du Kupfererz aus den Bergen haust. 
Und wenn du gegessen hast und satt bist,
sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.“

Auf viele Menschen in vielen Ländern der Welt müssen diese Sätze wie eine Provokation wirken.
Genauso wie für die Menschen, an die sie ursprünglich gerichtet waren:
Aus Ägypten, aus der Gefangenschaft, war das Volk Israel mit Gottes Hilfe und geführt von Mose zwar entkommen.
Aber im verheißenen Land, im versprochenen Paradies, im Land, wo Milch und Honig fließen, da waren sie offenbar noch nicht angekommen - und nicht wenige fragten sich, ob es nicht besser gewesen wäre, in Ägypten auszuharren; mit ihrem Leben dort hatten sie sich im Lauf der Jahre ja arrangiert, auch wenn es schwer gewesen war, als Sklave, als Sklavin zu leben…
Das Leben in Freiheit war jedenfalls auch kein Zuckerschlecken:
Mit schwitzenden Händen hatten sie in brühender Hitze ihre Dörfer gebaut.
Sie hatten Brunnen gegraben, die ihre Feinde wieder zuschütteten.
In mühevoller Arbeit hatten sie die Felder bestellt, die nicht selten einfach vertrocknet waren.
Von einem Leben im Überfluss konnte da jedenfalls nicht die Rede sein.
Die Welt, in der sie lebten, entsprach nicht diesem verheißenen Land…

Aber, liebe Gemeinde, die Menschen damals haben trotzdem an diesem Text und seiner Verheißung festgehalten.
Und dafür gab es einen guten Grund, wie uns der Text verrät:
Die biblische Geschichte von den vierzig Jahren in der Wüste erzählt von einer Zeit, die für das Volk Israel durchaus beschwerlich war.
Nicht nur einmal haben sie überlegt, umzudrehen und nach Ägypten zurückzukehren.
Immer wieder mussten die Zelte auf- und abgebaut werden, die Hitze am Mittag war drückend und der Boden war trocken und karg.
Meist gab es wenig zu essen und jeder Tag brachte eigene Gefahren und Herausforderungen mit sich.
Aber das ist ja nur die eine Seite der biblischen Geschichte.

Die andere Seite erzählt Folgendes:
Eine große weiße Wolkensäule begleitete das Volk am Tag und in der Nacht war da eine Feuersaule, die so kräftig loderte, dass man sie von Weitem sehen konnte.
Und als der Hunger zu groß wurde und das Volk zu Gott schrie, da versorgte Gott sie.
Es regnete Manna – Brot vom Himmel.
Und dazu Wachteln.
Die Menschen konnten ihren eigenen Augen kaum glauben, aber jeden Tag war da wieder genügend zu essen.
Auch wenn die vierzig Jahre in der Wüste mühevoll und schwierig waren, es war keine gott-lose Zeit.
Gott war da, er war dabei, er ging mit seinem Volk - und wenn’s ganz hart kam, dann sorgte er dafür, dass die Menschen nicht verhungerten und nicht verdursteten.
Genau deshalb soll das Volk seinen Gott auch zukünftig nicht vergessen, sondern sich erinnern, dass er da ist und dabei bleibt - das ist der Grund, sein Lob zu singen, auch in schweren Zeiten…

Liebe Gemeinde,
im Vergleich zu der Welt, in der die Menschen damals zurechtkommen mussten, ist die Welt, in der wir heute hier in Deutschland leben, ein Paradies - daran sollten wir denken und dafür sollten wir Gott danken, nicht nur heute.
Aber auch wir sind noch nicht angekommen im wirklichen Paradies.
Auf wie brüchigen Füßen unser Leben steht - der Frieden, um den wir uns gar keine Gedanken mehr machten, der Wohlstand, an den wir uns so gewöhnt hatten, die Zukunft, die immer strahlender schien - auf wie brüchigen Füßen unser Leben steht, das ist vielen in den vergangenen zwei Jahren klar geworden - und die, die die Rückkehr ihres gewohnten Lebens so lautstark einfordern, fürchten sich vielleicht nur davor, den Anforderungen einer veränderten Welt nicht gewachsen zu sein.
Auch für uns scheinen Wüstenzeiten angebrochen zu sein - so empfinden es nicht wenige Menschen.
Und das darf nicht einfach so weggewischt werden:
„Stell Dich nicht so an!“ - das zu sagen, hilft nicht.
Es gibt persönliche Schicksalsschläge, da hilft kein ‚Wird schon wieder‘.
Es gibt Kriege, die nicht mit einem einfachen ‚Entschuldigung‘ wieder befriedet werden.
Es gibt Dürre und Hitzewellen, die nicht einfach mit einer Gießkanne oder einer Klimaanlage gemildert werden.
Es gibt soziale Ungleichheit, die nicht einfach mit ein paar Nachhilfestunden ausgebügelt werden.
Es gibt Unheil.
Und da ist der Dank das Letzte, nach dem einem ist. Da erscheint Erntedank als eine Provokation, eingebaut ins Kirchenjahr.
Angesichts der harten Seite des Lebens an Gottes Dabei-Sein festzuhalten, ist provokant.
Aber vielleicht brauchen wir diese Provokation, dieses Aufrütteln ja - denn trotz aller Gefahren, Härten und Widrigkeiten: Der Weg, den wir gehen, der Weg dieser Welt, er hat ein Ziel!

Noch sind wir nicht am Ziel angekommen - noch liegt vieles im Argen, und manches Problem, was schon gelöst schien, ist auf einmal wieder eins.
Und trotzdem stehen hier vorne die Gaben, die die Kindergottesdienst-Kinder gesammelt haben, und trotzdem steht hier vorne die Gaben, die Menschen aus unserem Dorf gestern und heute vorbei gebracht haben - und wir feiern Erntedank.
Wir danken für all‘ diese Gaben - und schauen zugleich aufmerksam auf das, was im Argen liegt.
Beides gehört zum Leben dazu!
Gerade in angespannten Zeiten hilft ein Fest wie Erntedank, den Blick auch auf das Gute zu richten.
Ja, das Leben ist anstrengender geworden, aufreibender auch - und das soll nicht geleugnet werden.
Aber es gibt auch die andere Seite des Lebens:
Nicht nur meine Füße haben mich getragen, nicht nur meine Hände haben etwas erreicht, da waren vielmehr auch die Worte der Anderen, die mich ermutigt haben. Da war das gemeinsame Lachen, das mir Leichtigkeit verschafft hat.
Da waren Gebete, die mich getragen haben.
Da waren Menschen, die für mich gekocht haben und da war der ein oder andere heitere Abend bei einem Glas Wein oder einer Tasse Tee.
Da sind Samen des Lebens, die andere Menschen mir für meinen Weg mitgegeben haben - wenn ich inne halte, merke ich, dass manche doch zu Früchten geworden sind.
Auch wenn das Leben sich vielleicht gerade wie eine Wüstenwanderung anfühlen mag, es grünt und blüht - wider Erwarten - doch immer wieder.
Das Leben hat zwei Seiten - und Gott ist auf beiden dabei.

Liebe Gemeinde,
wir leben noch nicht im Paradies, das verheißene Land, wir haben es noch nicht erreicht.
Aber das heißt nicht, dass es das nicht gibt - es heißt, dass es noch vor uns liegt.
Wir sind noch nicht am Ziel - aber wir sind auf dem Weg!
Es mag sein, nein, es ist leider so, dass der Lauf der Geschichte alles andere als paradiesisch ist.
Es ist leider so, dass die Menschen teils brutal und grausam sind.
Es ist leider so, dass Feigen- und Ölbäume in manchen Gegenden der Welt in größerer Zahl brennen als wachsen.
Es ist leider so, dass viele Menschen noch immer nicht satt werden.
Es ist leider so, dass Kriege noch immer und immer wieder zur Lebenswirklichkeit gehören - auch im 21. Jahrhundert.
Es ist leider so - Gott sei’s geklagt...
Aber, liebe Gemeinde, es ist auch so, dass der Weg dieser Welt kein gott-loser Weg ist.
Es gibt ein verheißenes Land.
Aus dem Grund kann es auch anders werden, als es jetzt ist.
Ein lapidares ‚Es ist halt so und war schon immer so‘ wird der Wirklichkeit Gottes in dieser Welt nicht gerecht.
Der alte Text aus dem 5.Mosebuch ruft uns das ins Gedächtnis: Gott ist da!
In der Wolkensäule bei Tag und der Feuersäule bei Nacht – da war Gott.
Gott war dabei, als das Volk Israel seine Dörfer und Städte gebaut hat.
Gott war dabei, als die Kinder gemeinsam getobt und gespielt haben.
Gott war dabei, als die Alten abends zusammensaßen.
Gott war dabei, als die Menschen die Felder bestellten.
All‘ dieses Gute gehört zu Gottes Begleit-Erscheinun-gen.
Aber auch das Andere gehört dazu:
Gott war auch dabei, als die Feinde über sie herfielen und die Pest durch die Dörfer zog…
Gott ist dabei, in guten und in schlechten Zeiten.
Und um sich daran zu erinnern, haben die Gläubigen Loblieder und Bittgebete, Jubel und Klagelieder verfasst.

Gott ist dabei, liebe Gemeinde - immer, auch in Wüstenzeiten wie diesen.
Aus dem Grund können wir loben, bitten, rufen, klagen, schreien, beten, jubeln und danken.
Erntedank fordert uns dazu heraus, provoziert uns dazu.
„Denn der Herr, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land in dem Milch und Honig fließen...“

Noch sind wir nicht dort angekommen - unsere Welt ist nicht dieses Land.
Aber was nicht ist, das kann, das wird noch werden!

Amen.

Und der Friede Gottes..

Lied: Die Ernt‘ ist nun zu Ende (EG 505,1-5)
      

 

 

Lied: Die Ernt‘ ist nun zu Ende
         (EG 505,1-5)
      

Agapemahl

Hinführung

Gemeinsam feiern wir nun ein Agapemahl.

Agape, das ist ein griechisches Wort.

Der Apostel Paulus - er sprach und schrieb ja auf Griechisch - er hat es benutzt, wenn er sagen wollte:

  • „Gut geht es euch, weil Gott euch seine Gaben schenkt.
  • Gut geht es euch, wenn ihr Gottes Gaben miteinander teilt.
  • Gut geht es euch, wo ihr die Freude darüber miteinander feiert!“

Agape, genau übersetzt heißt dieses griechische Wort in unserer Sprache einfach „Liebe“:

Liebe, die sich darin zeigt, was Menschen füreinander und miteinander tun - ganz gleich, ob sie klein oder groß, alt oder jung, evangelisch oder katholisch oder was auch immer sind…

Alle, die jetzt hier sind, sind herzlich eingeladen, das Agapemahl mitzufeiern.

Zuerst spreche ich ein Gebet, das so oder so ähnlich schon in der frühen Christenheit gesprochen wurde.

 

 

Lobpreis über dem Brot

Gepriesen seist du, Gott, ewige Güte, Grund allen Lebens, König der Welt!

Du bringst das Brot aus der Erde hervor, auf dass wir leben können - und du hast Jesus Christus, deinen Sohn, zu uns gesandt; er spricht:

Ich bin das Brot des Lebens - wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten!

So stillst du all’ unser Verlangen durch ihn - dir sei Ehre in Ewigkeit!

 

Lobpreis über den Trauben

Gepreisen seist du, Gott, ewige Güte, Grund allen Lebens, König der Welt!

Du hast die Trauben am Weinstocks geschaffen, um uns zu erfreuen - und du hast Jesus Christus, deinen Sohn, zu uns gesandt; er spricht:

„Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der trägt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun!“

So teilst du durch ihn deine Kraft mit uns - dir sei Ehre in Ewigkeit!

 

Lied: Segne, Herr
         (EG 466)

 

Austeilung
(währenddessen spielt die Orgel)

 

Dankgebet und Fürbitten

 

Lasst uns beten!

(Gott, erhöre uns!)

Gott, Quelle allen Lebens -
wir danken Dir für Deine Gaben, sie stärke uns auf unserem Weg!

Wir danken Dir dafür, dass Du diese Welt, dass Du uns nicht im Stich lässt!

Deine Schöpferkraft ist größer als alles, was wir uns ausmalen können – und Du gibst uns Menschen Anteil daran.

Gib, dass wir sorgsam umgehen mit diesem Planeten, den Du uns anvertraut hast!
Hilf, dass wir unsere Gier überwinden, unsere Suche nach immer mehr und mehr!
Steh uns bei, damit wir erkennen, was wir wirklich brauchen – und was nicht!

Gott, erhöre uns!

Gott, wir bitten Dich für alle, die dafür sorgen, dass unser Tisch gedeckt ist:
Gib, dass sie Anerkennung für ihre Arbeit bekommen – und einen fairen Lohn!
Steh‘ ihnen bei, steh uns allen bei, damit wir die Herausforderungen, die sich stellen, gemeinsam meistern!

Gott, erhöre uns!

 

Gott, wir bitten Dich für alle Menschen, die jeden Tag neu um’s Überleben kämpfen müssen, ganz besonders für die Kinder und Jugendlichen, hier bei uns und anderswo:
Stärke und ermutige sie, damit sie den ersten Schritt in eine gute Zukunft tun!
Gib, dass wir unsere Augen aufmachen und erkennen, wie wir sie unterstützen können!

Gott, erhöre uns!

 

Gott, wir bitten Dich für alle, die zu kämpfen haben mit dem schweren Autounfall, der sich vor einer Woche ereignet hat:
Stärke Du alle, die verletzt worden sind, damit ihre Wunden heilen!
Steh‘ allen Helfer*innen bei, damit sie das Erlebte verarbeiten können!
Hilf uns zu erkennen, dass kein Mensch gefeit ist davor, einen folgenschweren Fehler zu machen.

Gott, erhöre uns!

 

Großer Gott, Atem des Lebens -
Deine Schöpferkraft ist größer als alles, was wir uns ausmalen können – selbst aus dem Tod schaffst Du neues Leben.
Wir bitten Dich für N.N., der mit 89 Jahren gestorben ist:
Alles, was ihn ausgemacht hat, alle Farben seines Lebens, lass Du jetzt leuchten bei Dir!
Steh allen bei, die ihn vermissen!
Gib ihnen die Kraft, sich an alles Gute zu erinnern und alles, was schwer war, hinter sich zu lassen!
Stärke sie für die Zeit, die kommt!

Herr, erhöre uns!

Vaterunser


 

Abkündigungen

 

Lied:
Unsern Ausgang segne Gott (EG 163)

 

Segen

Gemeinde: Amen, Amen, Amen.

 

Musik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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